In den aktuellen Release Notes wurde das Thema Störvolumen insbesondere für das Modul Lüftung beschrieben. Die Funktion lässt sich jedoch auch sehr effektiv in anderen TGA Modulen einsetzen – beispielsweise in Heizung, Sanitär, Sprinkler oder Elektro.
Ein praktisches Beispiel ist die Verwendung innerhalb einer Regelgruppe. Hier kann ein Störvolumen als eigenes Element eingefügt werden und auf einer separaten Ebene abgelegt werden. Dadurch bleibt das Volumen klar strukturiert und kann unabhängig vom eigentlichen Anlagenelement gesteuert oder ein und ausgeblendet werden.
Das Störvolumen dient dazu, Installations und Wartungsbereiche freizuhalten. Besonders bei Komponenten wie Armaturen, Pumpen, Regelgruppen oder Anschlusspunkten ist es wichtig, dass ausreichend Platz für Montage, Wartung und Austausch vorhanden bleibt.
Durch die Definition eines solchen Volumens können frühzeitig Kollisionen mit anderen Gewerken oder Leitungen vermieden werden. Gleichzeitig unterstützt diese Methode eine klar strukturierte Planung innerhalb der digitalen Fabrik- oder Gebäudemodelle.
Der Ansatz ist somit nicht nur für Lüftungssysteme relevant, sondern lässt sich modulübergreifend in der gesamten TGA Planung in CARF anwenden.
Ab 2025.5 Patch 2 verfügbar

